Texas Hold'em
Eine der beliebtesten Pokervarianten ist das Texas Hold'em. Neben dieser sind auch Seven Card Stud und Omaha Hold'em sehr beliebt. Weiterhin sind diese drei Pokerarten die, welche am häufigsten in Online Casino angeboten werden. Auch die meisten Turniere beschränken sich auf die genannten Varianten, allerdings gibt es auch entsprechende Pokerturniere, bei denen die Spieler mehrere Pokerarten beherrschen müssen. Bei diesen werden oftmals fünf oder mehr verschiedene Pokerarten gespielt. Unter diesen befinden sich dennoch meistens auch die drei genannten.

Der Begriff "Hold'em" bezeichnet in der Regel alle Poker Spiele, bei denen es fünf offene Community Cards (Board Cards) gibt, welche während des Spiels in die Tischmitte gelegt werden. Diese Karten können von jedem Mitspieler genutzt werden, damit sie ihr Blatt bilden können. Darüber hinaus zeichnet sich diese Spielfamilie dadurch aus, dass die Spieler höchstens zwei Hole Cards (Hand-Karten) für ihr Blatt nutzen können. Der Oberbegriff "Hold'em" wird häufig als Synonym für Texas Hold'em genutzt, allerdings sollte dies vermieden werden, da dies zu Verwechslungen mit der Omaha-Spielform führen kann. Aufgrund der erheblichen Unterschiede zwischen den beiden Spielen ist ein solches Missverständnis in der Regel unerwünscht.





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Die Spielkarten
Die Pokervariante Texas Hold'em wird mit einem Set mit 52 Karten gespielt. Es können sowohl französische als auch anglo-amerikanische Spielkarten genutzt werden. Diese Variante des Pokers wird mit mindestens zwei Spielern und höchstens zehn gespielt. Theoretisch wäre auch eine Spieleranzahl von 22 oder 23 möglich, jedoch ist das Spielen innerhalb kleinerer Runden sehr viel angenehmer. Doch in den amerikanischen Kasinos sind Texas Hold'em-Tische mit 14 Plätzen nicht ungewöhnlich.

Richtige Pokerkarten besitzen oftmals ein spezielles Format, welches sie von den normalen Spielkarten abhebt. In der Regel sind sie etwas breiter, damit die entsprechenden Zahlen und Symbole leichter erkennbar sind. Die etwas unhandlichere Form ist beim Texas Hold'em deshalb möglich, da die Hole Cards normalerweise auf dem Tisch liegen bleiben. Weiterhin sind offizielle "Poker Size"-Karten meistens komplett aus Kunststoff, wodurch sie nicht so schnell abgenutzt werden. Diese längere Standhaftigkeit hat den Vorteil, dass die Karten nicht als gezinkt gelten können. Die Pappkarten weisen recht schnell Abnutzungsspuren auf, welche die Spieler sich einprägen konnten. Durch das Merken der Beschädigung erhalten sie einen unfairen Vorteil.

Dealer
Beim Spielen in der Spielbank wird vor dem ersten Durchgang das Kartendeck vom Online Casino Croupier gemischt und dann von einem Spieler abgehoben. Daraufhin teilt der Croupier jedem eine Karte zu, diese wird aufgedeckt und abhängig vom Kartenwert wird der erste Dealer bestimmt. Hierbei gilt, dass der Spieler mit dem höchsten Kartenwert den Vorrang erhält. Wenn jedoch zwei Spieler denselben Wert besitzen, entscheidet die Farbe. Hierzu wird die Farbenordnung genutzt, welche vorrangig aus Bridge bekannt ist. Pik ist die höchste Farbe, dann folgt Herz, daraufhin Karo und den niedrigsten Stellenwert besitzt Kreuz. Allerdings sollte daran gedacht werden, dass die Farben im Spiel keinerlei Auswirkungen auf den Spielverlauf, beziehungsweise auf die Wertung haben. Hier können Sie Sizzling Hot kostenlos spielen.

Der Dealer wird durch einen Button mit der entsprechenden Aufschrift gekennzeichnet. Im Laufe des Spiels wird dieser im Uhrzeigersinn weitergegeben. Wenn im Kasino gepokert wird, gibt es den Dealer-Spieler jedoch nur aufgrund des Regelwerks, welches diesen vorsieht. Eine Funktion besitzt er nicht, denn in Spielbanken werden die Karten immer vom hauseigenen Croupier ausgegeben.

Die Blinds
Außer dem Dealer Button, gibt es noch zwei weitere, welche die Personen erhalten, welche die sogenannten Blinds zahlen müssen. Der Spieler, welcher links neben dem Dealer sitzt, muss den Small Blind und der, welcher neben diesem sitzt, den Big Blind zahlen. Diese Beträge sind im Prinzip Grundgewinne, welche gewährleisten sollen, dass es in jeder Runde einen gewissen Gewinn gibt, selbst wenn alle Spieler � außer einem � in der ersten Wettrunde aussteigen. Der Big Blind stellt normalerweise den regulären Mindesteinsatz dar und der Small Blind beträgt meistens die Hälfte.

Diese Beträge müssen gezahlt werden, bevor die Karten ausgeteilt werden. Die Spieler, die keinen Blind zahlen müssen, erhalten zuerst ihre Karten, bevor sie ihren Einsatz festlegen müssen. Der Glücksspieler mit dem Small Blind, erhält die erste Karte. Wenn nur noch zwei Spieler im Spiel sind, dann muss der Dealer den Small Blind zahlen.

Der Ablauf
Jedes Pokerspiel besteht aus bis zu vier Wettrunden sowie dem Showdown. Wenn jedoch vor dem Beginn des Showdowns nur noch ein Spieler übrig ist, ist dieser der Gewinner, unabhängig von den Karten, welche er auf der Hand hat. In den meisten Fällen muss dieser Spieler auch nicht sein Blatt präsentieren, wodurch nicht klar ist, ob er nur geblufft hat oder ob er tatsächlich eine gute Hand hatte.

Nachdem die Blinds gesetzt wurden, beginnt die erste Wettrunde, welche von dem Spieler, der links neben dem Big Blind sitzt eingeleitet wird. Dieser muss also seine Spielentscheidung zuerst bekannt geben. Er hat drei Optionen: Er kann mitgehen und zahlt ebenfalls einen Einsatz mit derselben Höhe, wie der vorherige. In der ersten Runde gilt der Big Blind als vorheriger Einsatz. Dieser Schritt wird mit dem Fachausdruck "call" beschrieben. Weiterhin kann der Spieler erhöhen ("raise") oder aussteigen ("fold"). Nachdem der erste Spieler seine Entscheidung getroffen hat, müssen die anderen sich ebenfalls für eine Vorgehensweise entscheiden. Hierbei wird im Uhrzeigersinn gespielt. Innerhalb einer Poker Runde darf ein Spieler nur einmal den Einsatz erhöhen, außer jemand anderes hat zwischendurch erneut erhöht ("reraise"). Wenn also ein Spieler erhöht und die anderen "callen", dann ist die Runde beendet.

Zu Beginn der zweiten Wettrunde nimmt der Croupier eine sogenannte Burn Card vom Stapel und legt diese neben diesen. Danach nimmt er drei weitere Karten, welche in der Mitte des Tisches, offen hingelegt werden. Dies sind die ersten drei Community Cards, welche auch Flop bezeichnet werden. Der Spieler, welcher links vom Dealer sitzt, befindet sich in der "First Position" und darf als Erstes seine Entscheidung präsentieren. Anstatt der "call"-Entscheidung kann der Spieler jedoch nun auch abwarten (check), wodurch er keinen Einsatz tätigt. Allerdings kann er auch den Mindesteinsatz ("Bet") tätigen. Solange bis kein Poker Spieler den Mindesteinsatz gesetzt hat, besteht die Möglichkeit zu "checken". Sobald dieser jedoch getätigt wurde, stehen wieder dieselben Aktionen wie in der ersten Wettrunde zur Verfügung.

Am Anfang der dritten Runde wird eine weitere Burn Card neben den Stapel sowie eine weitere Community Card in die Tischmitte gelegt. Diese wird auch als Turn Card bezeichnet. Daraufhin beginnt der Spielverlauf, wie in der zweiten und ersten Wettrunde. Auch die letzte Runde verläuft genauso, die zuletzt hingelegte Community Card wird als River Card bezeichnet.

Nach dieser letzten Wettrunde kommt der Showdown. Hierbei muss jeder verbleibende Poker Spieler seine zwei Hole Cards und drei der Community Cards nutzen, um eine möglichst gute Kombination zu erstellen. Zwei Karten bleiben ungenutzt und gehen nicht in die Wertung ein. Beim Texas Hold'em ist es möglich, dass die Spieler nur die Community Cards als Blatt nutzen. Es beginnt derjenige damit, seine Kombination vorzuzeigen, welcher in der vergangenen Wettrunde zuletzt erhöht hat, zuerst gesetzt hat oder wenn beides nicht eintrat, dann der Spieler, welcher sich in der First Position befindet. Die Teilnehmer müssen nun nacheinander ihre Karten präsentieren und derjenige mit dem besten Blatt gewinnt.